Hytale-Server erstellen unter Linux/Ubuntu (Java 25) | ComputeBox
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Hytale-Server erstellen unter Linux/Ubuntu
Hytale ist im Early Access und ab Tag eins dediziert hostbar. So richtest du unter Ubuntu einen eigenen Hytale-Server mit Java 25 ein und öffnest den richtigen Port.
Hytale ist seit dem 13. Januar 2026 im Early Access, und anders als bei vielen Spielen kannst du von Tag eins an einen eigenen dedizierten Server betreiben. Wer jetzt einsteigt, ist früh dran: die Community wächst, die Nachfrage nach Hosting auch. Diese Anleitung richtet einen Hytale-Server unter Ubuntu ein, mit Java 25 und dem offiziellen Server-Setup.
20 minEinsteigerGetestet auf Ubuntu 24.04 + Java 25Aktualisiert 2026-07-10
Kurzfassung
Java 25 installieren, die Serverdateien mit dem Hytale-Downloader laden, den Server mit ./start.sh starten und per /auth login device authentifizieren, dann den UDP-Port 5520 in der Firewall öffnen. Hytale nutzt QUIC über UDP, nicht TCP.
Early Access
Hytale entwickelt sich schnell. Serverdateien, Befehle und Anforderungen können sich mit Updates ändern. Diese Anleitung folgt dem offiziellen Server-Handbuch, wirf bei Abweichungen einen Blick hinein.
Das offizielle Handbuch ist an einer Stelle sehr deutlich: Die Serverlast läuft primär auf einzelnen Threads. Ein Vierkerner mit 4,5 GHz schlägt einen Achtkerner mit 3,0 GHz. Genau darauf sind unsere EPYC-Turin-Kerne (Zen 5) ausgelegt, hohe Leistung pro Kern statt vieler langsamer Kerne. Für einen Hytale-Server ist das der entscheidende Faktor.
Dazu kommt schnelle NVMe-SSD für Weltdaten, voller Root-Zugriff und Hosting in Deutschland. Die Bremer Pakete bringen viel Traffic und niedrige Pings für Spieler im DACH-Raum. Ein Hytale-Server läuft laut Handbuch ab 4 GB RAM, für mehr Spieler und größere Sichtweite plane mehr ein. Das Paket Bremen Mini mit 8 GB ist ein guter Startpunkt.
Hytale braucht Java 25. Empfohlen ist Temurin von Adoptium. Da die Ubuntu-Paketquellen Java 25 noch nicht immer enthalten, fügst du das Adoptium-Repository hinzu:
Der Hytale-Downloader ist der einfachste Weg für einen headless Server. Er meldet sich per OAuth2 an, lädt Server und Assets und legt die Startskripte an. Leg einen Ordner an und starte ihn:
Beim ersten Lauf zeigt der Downloader einen Anmelde-Link. Öffne ihn im Browser, melde dich mit deinem Hytale-Konto an und bestätige den Zugriff. Danach lädt er die aktuelle Version herunter.
Starte den Server über das mitgelieferte Startskript. Es kümmert sich automatisch um Updates und regelmäßige Backups:
Beim ersten Start authentifizierst du den Server. Gib in der Server-Konsole ein:
Der Server zeigt einen Code und die Adresse https://accounts.hytale.com/device. Öffne die Seite im Browser, gib den Code ein und bestätige. Ab jetzt nimmt der Server Verbindungen an.
Hytale hängt an der Single-Core-Leistung. EPYC Turin plus NVMe-SSD und 8 GB RAM ab 6,49 €/Monat.
Hier unterscheidet sich Hytale von den meisten Spielen: Es nutzt das QUIC-Protokoll über UDP, nicht TCP. Der Standardport ist 5520. Öffne ihn als UDP-Port in der Firewall, siehe Firewall mit ufw einrichten:
UDP, nicht TCP
Ein häufiger Fehler: Spieler kommen nicht rein, weil nur TCP freigegeben wurde. Hytale spricht ausschließlich QUIC über UDP. Gib den Port als /udp frei, sonst schlägt jede Verbindung fehl.
Der größte RAM-Treiber ist die Sichtweite. Der Standard von Hytale liegt bei 384 Blöcken, das entspricht grob 24 Minecraft-Chunks und frisst entsprechend Speicher. Das Handbuch empfiehlt, die maximale Sichtweite auf 12 Chunks zu begrenzen, für Performance wie Gameplay.
Den RAM begrenzt du über eine Datei jvm.options im Server-Ordner. Eine Zeile pro Argument:
Damit der Server nach dem Trennen der SSH-Verbindung weiterläuft, nutze tmux. Das Startskript läuft ohnehin in einer Schleife, um Updates einzuspielen:
Starte ./start.sh in dieser Sitzung. Mit Ctrl + B, dann D löst du dich, ohne etwas zu beenden. Zurück kommst du mit tmux attach -t hytale.
Das Minimum liegt bei 4 GB. Für mehrere Spieler und normale Sichtweite sind 6 bis 16 GB realistisch. Der größte Faktor ist die Sichtweite, weniger die reine Spielerzahl. Beobachte den Verbrauch und passe das Limit an.
Läuft ein Hytale-Server unter Linux?
Ja. Das offizielle Server-Setup unterstützt Linux (Ubuntu und Debian, 64-bit), außerdem Windows und macOS. Sowohl x64 als auch arm64 laufen.
Welchen Port nutzt Hytale?
Standardmäßig UDP-Port 5520 über das QUIC-Protokoll. TCP wird nicht benötigt. Den Port kannst du mit dem Startargument --bind ändern.
Client und Server müssen dieselbe Protokollversion haben. Der Server aktualisiert sich selbst, nach einem Spiel-Update muss auch der Server aktuell sein.
Brauche ich eine Lizenz, um einen Server zu hosten?
Du brauchst ein Hytale-Konto, um den Server zu authentifizieren. Pro Lizenz sind aktuell bis zu 500 Server erlaubt, für einen privaten Server ist das mehr als genug.
Wie aktualisiere ich den Server?
Der Server hat ein eingebautes Update-System. Über die Startskripte spielt er neue Versionen selbst ein. Mit /update check prüfst du manuell auf Updates.