Tailscale auf einem Linux/Ubuntu-Server: SSH ohne offenen Port | ComputeBox
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Server absichern mit Tailscale: SSH ohne offenen Port
Statt SSH für das ganze Internet zu öffnen, legst du deinen Server mit Tailscale in ein privates Netz. So bringst du ihn ins Tailnet und schließt den öffentlichen SSH-Port.
Ein offener SSH-Port wird ununterbrochen von Bots durchprobiert. Eleganter ist es, SSH gar nicht erst öffentlich anzubieten. Mit Tailscale legst du deinen Server in ein privates Netz, das nur deine eigenen Geräte erreichen. Tailscale baut auf WireGuard auf, ist verschlüsselt und funktioniert auch hinter NAT, ohne Portfreigaben. Diese Anleitung bringt deinen Server ins Tailnet und schließt den öffentlichen SSH-Zugang.
10 minFortgeschrittenGetestet auf Ubuntu 24.04Aktualisiert 2026-06-18
Kurzfassung
Tailscale installieren, mit sudo tailscale up ins Tailnet, über die 100.x-Adresse verbinden, dann den öffentlichen SSH-Port mit ufw schließen.
Leg dir ein kostenloses Tailscale-Konto an und installiere Tailscale auf dem Gerät, von dem aus du zugreifst, etwa deinem Laptop. Server und Gerät landen anschließend im selben Tailnet, also deinem privaten Tailscale-Netz.
Der Befehl zeigt eine Anmelde-URL. Öffne sie im Browser und melde dich an, damit verknüpfst du den Server mit deinem Tailnet. Danach hat er eine Tailscale-Adresse aus dem Bereich 100.x.y.z:
Sobald die Tailscale-Verbindung steht, machst du SSH von außen dicht. Erlaube Verbindungen über das Tailscale-Interface und entferne die öffentliche SSH-Freigabe in der Firewall:
Die Webports 80 und 443 lässt du offen, falls du eine Website betreibst. Die Verwaltung per SSH ist danach nur noch über das Tailnet erreichbar. Wie du ufw grundsätzlich einrichtest, steht in Firewall mit ufw einrichten.
Falls du dich aussperrst
Geht beim Schließen etwas schief, kommst du über die VNC-Konsole im Panel wieder rein und nimmst die Regel mit sudo ufw allow OpenSSH zurück.